15.1 Allgemeines zur Schreibweise von Funktionen

Bezeichnungen:
ℝ Mengen der reellen Zahlen
ℝ+ Menge der positiven reellen Zahlen
⊆ N M ist eine Teilmengen von N
M ⊂ N M ist eine von N verschiedene Teilmenge von N
𝔻 Definitionsmenge
𝕎 Wertemenge
f : 𝔻 → 𝕎 Die Funktion f bildet die Definitionsmenge 𝔻 auf die Wertemenge 𝕎 ab.

In den Wirtschaftswissenschaften treten häufig Funktionen f : 𝔻 → 𝕎 der folgenden Arten auf: Definition: Eine Funktion f : 𝔻 → 𝕎 heißt

  1. relle Funktion, falls 𝔻 ⊆ ℝ und 𝕎 ⊆ ℝ
  2. reellwertige Funktion (in) n reellen Variablen), falls 𝔻 ⊆ ℝn und 𝕎 ⊆ ℝ
  3. Rn-Rm-Funktion, falls 𝔻 ⊆ ℝn und 𝕎 ⊆ ℝm
Beispiele:
  1. f : 𝔻 → 𝕎,x↦x2 mit 𝔻 = ℝ: Wir setzen beliebige reelle Zahlen in den Funktionsterm f(x) = x2 ein:

    f(2) = 22 = 4,f(−7) = (−7)2 = 49,f(3) = (3)2 = 3,f(0) = 02 = 0

    Man erhält also als Funktionswerte die Zahl 0 oder positive reelle Zahlen. Die Wertemenge 𝕎 ergibt sich also zu 𝕎 = ℝ0+. D.h. man kann also auch

    f : ℝ → ℝ0+,x↦x2

    schreiben.

  2. f : 𝔻 → 𝕎, (x,y)↦ − x2 − y4 mit 𝔻 = ℝ2: Hier werden beliebige Paare (x,y) ∈ ℝ2 eingesetzt:

    f(2, 1) = −22−14 = −5,f(−1,−2) = −(−1)2−(−2)4 = −1−16 = −17,f(0, 0) = −02−04 = 0

    Hier erhalten wir als Funktionswerte die Zahl 0 oder beliebige negative reelle Zahlen. Die Wertemenge 𝕎 ist sich also zu 𝕎 = ℝ0−. D.h. man kann also auch

    f : ℝ2 → ℝ 0−, (x,y)↦ − x2 − y4

    schreiben.

  3. f : ℝ3 → ℝ2, ( x1 x2 x3 ) ↦ ( x1x2 + x32 x1 + x2 + x3 )


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